Am Sonntag haben wir das Gras gemäht, es war auch höchste Zeit. Das Gras hatte inzwischen eine solche Höhe erreicht, daß ich beim aus dem Fenster schauen erwartete, eine Kuh grasen zu sehen.
Es war sonnig, wir hatten Zeit, einen Rasenmäher und sogar eine Harke, die sich als sehr nützlich erwiesen hat. Es hat uns drei Stunden und 15 Abfalltüten gekosten, sowie jede Menge Nieser (ich hasse Heuschnupfen) und etwas Schweiß. Es ist nach wie vor nicht perfekt, aber sieht trotzdem schon viel besser aus.
In unserer Straße gibt es Unmengen Katzen, jeden Tag sehen wir einige. Entspannt durch das Gras laufen, durch Fenster spionieren, die Büsche benutzen - alles mit einem Hauch Überlegenheit. Einige sind sehr verwegen, wie die beiden Katzen, die neulich nachts unser Auto besucht haben. Sie sind soooo niedlich!
Es sind jetzt anderthalb Wochen seit wir in unser neues Zuhause gezogen sind. Bis vor zwei Tagen haben wir zwei Adressen gehabt und haben unsere Sachen häppchenweise hergebracht. Jetzt ist alles hier, und alles ist irgendwo. Unsere Küche ist fast fertig, dann ist es nicht mehr notwendig, das Geschirr in der Badewanne zu spülen. Demnächst kaufen wir dann auch unsere Kleiderschränke, dann werden unsere Klamotten nicht mehr in Taschen und Plastetüten leben.
Aber trotz all dem Chaos sind wir sehr glücklich in unserem kleinen Häuschen. Ein bisschen Geduld und alles wird sich einleben.